ASV Wuppertal   F u ß b a l l s e n i o r e n
-- Die Geschichte der Fußballsenioren-Abteilung im ASV Wuppertal --

Teil 1: 1970 - 1979
Teil 2: 1980 - 1989
Teil 3: 1990 - 1999
Teil 4: 2000 bis heute
Die Spielzeiten ab 1970/71 bis heute im Überblick



1. Die Siebziger (1970-1979)
1970 Am 25. Juni erfolgt die Fusion der vier Barmer Sportvereine SSVg Barmen, Eintracht Wuppertal, VfB Wuppertal und TuS Viktoria 1896 zum Großverein ASV Wuppertal. Das große Problem für die Fußballer nach der Fusion war es, über 100 Aktive in sieben Mannschaften auf vier Sportplätzen mit ihren Trainingseinheiten zu integrieren. Von der Landesliga, damals die zweithöchste Amateurklasse, über die Bezirksklasse bis in die 2. Kreisklasse war der Fusionsverein vertreten! Gerd Bönschen formierte als erster Trainer des ASV Wuppertal eine Mannschaft, die das Zeug zum Aufstieg hatte.
1971-1974 Bereits im Januar 1971 übernimmt Karl Henrich die Mannschaft und zieht vom Sportplatz Am Gelben Sprung, der alten Heimat der SSVg Barmen, auf die Anlage an der Rudolfstraße um, wo früher der TuS Viktoria seine Erfolge feierte. Schon im Juni erneuter Trainerwechsel: Horst Poganaz, der für vier Jahre das Traineramt im ASV bekleiden sollte, kommt als "Retter". Ihm war es vorbehalten, mit seiner Mannschaft die denkwürdigen Entscheidungsspiele in Velbert gegen Rot-Weiß Essens Amateure zu erleben, wozu Willi Janzik aus Italien eingeflogen wurde, der zwei Elfmeter "tötete".
1975 Als am 2. Juli der ASV Wuppertal im 17. WZ/GA-Pokal-Wettbewerb den "Pott" zum dritten Mal gewinnt und endgültig behalten darf, hat Kalli Hoffmann das Traineramt von Horst Poganaz übernommen. In diesem Jahr beginnt die Mannschaft des ASV eigentlich erst zu "leben", denn aus der eigenen Jugend stoßen so gute Leute wie die späteren Profis Volker Diergardt und Kurt Balewski zum Kader der "Ersten". Am 19. Oktober wird mit einem 5:0-Sieg über Borussia Velbert der neue Rasenplatz eingeweiht. Rainer Gutseel erzielt dabei die ersten beiden Treffer auf dem "heiligen" Rasen am Gelben Sprung.
1976 Ab sofort darf "gemeckert" werden. Am 9. November findet der erste "Meckerabend" in der Gaststätte von Gerd Heymann statt. Offizielle Feierstunde und Übergabe des neu gestalteten Platzes mit dem zwischenzeitlich ebenfalls fertig gestellten Sportplatzhaus erfolgt nach neun Monaten Bauzeit am 21. Dezember.
1977 Mit dem Superrekord von 28 nicht verlorenen Spielen in Folge gelingt der Aufstieg in die Verbandsliga, damals die höchste Amateurklasse! Von der Lokalausgabe der NRZ wird das Aufstiegsteam im Dezember zur "Mannschaft des Jahres" gekürt.
1978 Der Bundesligist Fortuna Düsseldorf gewinnt am 1. Januar ein Freundschaftsspiel am Gelben Sprung mit 6:0. Als Tabellensechster der Verbandsliga steigt der ASV im August in die neu geründete Oberliga Nordrhein auf. Mit dem Ausrüster "Hummel" in Kevelaer wird ein Vertrag unterzeichnet. Horst Poganaz übernimmt das Oberligateam von Kalli Hoffmann.
1979 Erich Ribbeck übergibt am 15. August den WZ/GA-Pokal an den ASV Wuppertal. Mit zwei Toren im Plus gegenüber Remscheid schafft die Poganaz-Elf den Verbleib in der Oberliga - nicht zuletzt dank des auf Initiative von NRZ-Mitarbeiter Uli Mittag verpflichteten Ex-Spanien-Profis Peter Drenks.
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2. Die Achtziger (1980-1989)


1980 Am 13. August wird die Firma WICKE als neuer Sponsor vorgestellt. Das "Wunder" vom Vorjahr kann nicht wiederholt werden: Der ASV gewinnt zwar 2:0 gegen den WSV, aber diesmal fehlt ein Tor, um den Abstieg in die Verbandsliga zu vermeiden. Peter Surray unterschreibt einen Vertrag beim spanischen Profiklub Vitoria Setubal.
1981 Am 5. Juli gibt es im Finale um den WZ/GA-Pokal gegen den Cronenberger SC einen Spielabbruch. Die Neuansetzung gewinnt der ASV mit 5:1.
1982-1983 Abstieg in die Landesliga! Neuer Trainer wird Werner Lungwitz, der drei Spielzeiten am Gelben Sprung bleiben wird.
1984-1985 Kalli Hoffmann übernimmt im Juli 1984 wieder den Trainerposten beim ASV. Im DFB-Pokal gibt es eine 0:4-Niederlage gegen den Wuppertaler SV. Ausgerechnte der Ex-ASVer Jürgen "Pico" Menzler "erschießt" seinen Stammverein mit drei Treffern.
1986 Das WZ/GA-Pokalendspiel des ASV gegen Velbert sehen 1.000 Zuschauer auf dem staubigen Platz an der Rudolfstraße. Velbert gewinnt mit 2:0. Alfred "Fredi" Müller wird Co-Trainer von Kalli Hoffmann. Am 19. November gewinnt der ASV das Sparkassen-Turnier in der Heckinghauser Halle mit 5:3 gegen Radevormwald.
1987 Nach zwölf (!) Wochen Winterpause findet das erste Rückrundenspiel der Saison 1986/87 am 29. März (!) statt. Erneut holt der ASV den WZ/GA-Pokal im Juni durch ein 3:2 über Cronenberg auf dem Uellendahl. Und noch eine Auszeichnung: Der ASV gewinnt den STS-Shop-Pokal für das offensivste Team im Wuppertaler Amateurfußball.
1988 Superauftakt in der Halle: Der ASV holt Anfang Januar den ersten Fußball-Report-Pokal, die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft, durch einen 4:3-Endspielsieg gegen den Wuppertaler SV. Viel Presselob auch für die Leistung der ASVer am 13. Februar im DFB-Pokal gegen den Oberligisten Hamborn 07, auch wenn die Barmer mit 1:3 unterliegen. FIFA-Schiedsrichter Dieter Pauly leitet am 4. April das Spitzenspiel des ASV gegen SF Katernberg vor 2.000 Zuschauern. Ergebnis: 0:1! Saisonfinale am 5. Juni: Der ASV gewinnt 5:1 gegen WSV II und glaubt, aufgestiegen zu sein. Aber Katernberg hatte den Spielbeginn verzögert und sichert sich den Aufstieg durch ein Elfmetertor in letzter Minute. Auch in diesem Jahr gewinnt der ASV wieder den STS-Shop-Pokal für die offensivste Mannschaft. Stefan Steinborn erhält die Torjägerkanone für den erfolgreichsten Torschützen. Nach den Misserfolgen in der Meisterschaft wirft Kalli Hoffmann am 11. September nach der Niederlage in Wülfrath das Handtuch. Co-Trainer "Fredy" Müller übernimmt die Verantwortung.
1989 Im Juni steht der ASV zum zehnten Male in einem WZ/GA-Pokal-Endspiel, unterliegt dem 1.FC Wülfrath aber mit 4:6. Zum dritten Mal Gewinn des STS-Shop-Pokals für offensiven Fußball. Klaus Schlösser, Chef der Firma WICKE, verlängert den Werbevertrag mit dem ASV. Am 30. Dezember gewinnt der ASV zum ersten Mal das Fußball-Hallenturnier des SV Bayer Wuppertal.
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3. Die Neunziger (1990-1999)
     1990      Am Gelben Sprung wird eine Anzeigetafel installiert. Bei der dritten Hallen-Stadtmeisterschaft unterliegt der ASV im Finale dem WSV mit 4:7. Am 28. Januar bestreitet der ASV ein Benefizspiel gegen CSI Milano zu Gunsten einer verunglückten italienischen Familie. Am Saisonende reicht es "nur" zum Vizemeister hinter dem 1.FC Wülfrath. Im WZ/GA-Pokal unterliegt der ASV in einer Hitzeschlacht dem SV Bayer mit 1:3. Stefan Steinborn sichert sich wieder die Torjägerkanone.
1991 Am 27. März legt "Fredy" Müller sein Traineramt nieder. Karl-Adolf Grünewald springt kommissarisch ein. Neuer Trainer wird mit Beginn der Saison 1991/92 Arno Wolf. Am 20. November richten erste und zweite Mannschaft des ASV auf dem Gelben Sprung den "Bremme-Cup" aus. Am 1. Dezember werden erste Gespräche mit Wolfgang Bergemann geführt, der den ASV als Trainer vor dem drohenden Abstieg retten soll.
1992 Eines der schönsten Stadtpokal-Endspiele findet am 12. Januar in der Unihalle statt: Der ASV schägt Cornenberg mit 12:5. Am 14. Fabruar übernimmt Wolfgang Bergemann das Traineramt mit dem Ziel 15 Punkte aus elf Spielen zu holen, um den Abstieg in die Bezirksliga zu vermeiden. Am 30. Mai die bittere Wahrheit: Der ASV muss zum ersten Mal mit seiner ersten Mannschaft in die Bezirksliga absteigen. Im DFB-Pokal gibt es am 21. Juni einen 9:4-Sieg gegen Hilden-Nord. Juli/August: Die Mannschaft bereitet sich im Trainingslager in Wiefelstede auf das Unternehmen Wiederaufstieg vor. Torwart Uwe Rosenbaum wird nach einer Tätlichkeit für sechs Monate gesperrt. Die Mannschaft präsentiert sich im neuen Ausgeh-Outfit. Sensation im DFB-Pokal: 4:1-Erfolg über die Spvgg. Homberg! Am 28. Dezember gewinnt der ASV das Südhöhen-Turnier.
1993 Das Jahr beginnt mit dem Ausscheiden im Viertelfinale der Hallenstadtmeisterschaften in der Unihalle. Aber am 18. Januar schafft der ASV die Sensation im DFB-Pokal und wirft Fortuna Düsseldorf auf deren Anlage in Flingern aus dem Rennen. Nach einer umstrittenen Strafstoßentscheidung kommt aber am Bocholter Hünting das Pokal-Aus. Zum Saisonende am 6. Juni steht der ASV auf dem zweiten Platz hinter dem SC Leichlingen. Das "Endspiel" in Leichlingen wird abgebrochen - wer steigt auf? Wochen später entscheidet der Fußballverband in Duisburg zu Gunsten des ASV. Erste Torjägerkanone für Marius Korpilla. Den STS-Shop-Offensivwettbewerb gewinnt der ASV mit 30 Punkten Vorsprung. Wolfgang Bergemann wird nach dem Wiederaufstieg in die Landesliga vom Präsidium des ASV auch zum "Manager" ernannt. Die neuformierte mannschaft holt am 7. August den WZ/GA-Pokal durch ein 2:0 über den SV Heckinghausen - der elfte Sieg im 34. Wettbewerb. Im DFB-Pokal zunächst 4:2 beim DSV 04 Düsseldorf gewonnen, dann aber mit 1:3 beim FC Remscheid ausgeschieden. Am 17. November gewinnt der ASV den Bremme-Cup. Zum Abschluss eines erfolgreichen Jahres wird der ASV an Silvester Zweiter beim Südhöhenturnier.
1994 Auch am 2. Januar nur Zweiter beim Hallenturnier in Breckerfeld. Das tollste Spiel der Saison gewinnt der ASV am 31. März mit 3:0 gegen den SC Kapellen. Das Favoritenduell zwischen ASV und CSC endet 2:2, das verhilft Turu Düsseldorf zum Aufstieg. Die Spieler der zweiten Mannschaft melden sich zum Saisonende fast geschlossen ab. Das WZ/GA-Pokalfinale geht mit 2:4 gegen Cronenberg verloren. Im ersten Meisterschaftsspiel der neuen Saison gelingt ein 19:0(!) gegen Essen-Nord. "In Freundschaft" wird der WSV am 18. August mit 4:1 besiegt. Am 9. Oktober gibt es eine denkwürdige "Fußballschlacht" gegen den Cronenberger SC, die mit sechs Platzverweisen endet.
1995 Am 9. Januar steht der ASV wieder im Finale um die Hallenstadtmeisterschaft, verliert aber gegen WSV I mit 5:7. Zwei Monate später holt Wolfgang Bergemann als Trainer der Juniorenkreisauswahl mit vier Spielern des ASV den U20-Pokal. Der ASV kämpft um den Verbandsligaaufstieg gegen Borussia Wuppertal. Nach dem 1:1 bei den Borussen und einem 2:2 in Kray, schafft der ASV den Sprung nach oben nicht. Marius Korpilla wird mit 27 Treffern erneut Gewinner der LBS-Torjägerkanone. Auch der STS-Shop-Pokal geht wieder an den Gelben Sprung. Im WZ/GA-Pokal scheitert der ASV im Halbfinale in Sonnborn. Zur Saisonvorbereitung geht es wieder in Trainingslager nach Wiefelstede, aber den Saisonauftakt vermasselt der SV Hilden-Nord durch seinen 3:2-Pokalerfolg. Und auch die Meisterschaft beginnt mit einer 1:2-Niederlage in Cronenberg. Am 6. September verstirbt Willi Habicht, Schatzmeister der Abteilung. Im Landesliga-Spitzenspiel gegen den WSV erzielt Marius Korpilla drei Tore.
1996 Am 14. Januar gewinnt der ASV im "kleinen Endspiel" den dritten Platz bei der Hallenstadtmeisterschaften mit 5:3 gegen den TSV Ronsdorf. Trainer, Spieler und Betreuer montieren bei eisiger Kälte die Schalensitze unter der Tribüne am Gelben Sprung. WICKE sponsort die Kopfleiste der Tribüne mit seiner Werbung. Im März liegt die Mannschaft nach einem 0:0 in Wersten schon zehn Punkte hinter dem WSV. Am 24.3. kassiert das Team fünf Platzverweise im Spiel gegen Velbert. Am Ende reicht es nur zu einem zweiten Platz hinter den Rot-Blauen vom Zoo. Für die neue Saison plant Wolfgang Bergemann mit jungen Spielern (Altersdurchschnitt der Mannschaft: 23,5 Jahre) den Aufstieg. Mit Jürgen "Pico" Menzler wird ein Fußballidol am Gelben Sprung verabschiedet.
1997 Am 5. Februar wird Wolfgang Bergemann als Trainer und Manager entlassen. Die Mannschaft probt den Aufstand vor dem Spiel in Ronsdorf, tritt dort aus "Solidarität" zu ihrem Ex-Trainer nicht an. Die Altherrenmannschaft "AH 5" springt ein, damit der ASV ein spielfähige Mannschaft stellen kann. Vier Tage nach Bergemanns Rauswurf wird Jürgen Menzler neuer Trainer. Ab August steht ihm mit Michael Joppien ein Co-Trainer zur Seite.
1998 Großer Auftritt bei den Hallenstadtmeisterschaften in der Unihalle: Der ASV unterliegt im Endspiel dem WSV denkbar knapp mit 4:5. Im April muss ein Elfmeterschießen nach 120 Minuten im DFB-Pokal gegen Ronsdorf die Entscheidung bringen: Der ASV gewinnt 7:6. Marius Korpilla muss sich die Torjägerkanone diesmal mit Andreas Matrone teilen. Für die neue Saison wird das ASV-Team durch drei Spieler aus der eigenen Jugend verjüngt: Lars Mortsiefer, Ali El Makhtari und Andreas Groß. Für die Saison 1998/99 wird Rainer Kresin neuer Co-Trainer unter Jürgen Menzler. Acht Abgänge müssen kompensiert werden. Im Halbfinale des WZ/GA-Pokals ist Jägerhaus-Linde nach einem Elfmeterkrimi Endstation.
1999 Frühes Aus bei den Hallenstadtmeisterschaften durch ein 2:6 gegen Ronsdorf. Am 10. Mai wird Jürgen Menzler als Trainer von Rainer Ohn abgelöst. Nach einer 0:3-Niederlage beim FC Mönchengladbach tritt der ASV erneut den Gang in die Bezirksliga an. Trainer Rainer Ohn muss nach zwölf Abgängen praktisch eine ganze Mannschaft ersetzen. Marius Korpilla gelingen im Meisterschaftsspiel gegen GG Apollon beim 14:0 acht Treffer. Am 17. Oktober wird der Torjäger für 200 Pflichtspiele im ASV-Dress geehrt. Schon im November steht der ASV als Herbstmeister fest. Das Finale des Südhöhenturniers am 28. Dezember geht mit 4:6 gegen Ronsdorf verloren.
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4. Der Beginn des 21. Jahrhunderts (2000 bis heute)
     2000      Aus im Viertelfinale der Hallenstadtmeisterschaften gegen Borussia (1:2)! Weder in Breckerfeld noch beim SV Bayer übersteht der ASV die Vorrunde der jeweiligen Hallenturniere. 22. Januar: Oberligist WSV gewinnt ein Testspiel beim ASV nur mit 3:1. Nach einem 4:1-Erfolg bei TVD Velbert steht der ASV schon am 1. Mai als Aufsteiger in die Landesliga fest. In der Aufstiegssaison wurden alle Rekorde gebrochen: 88 Punkte im Offensivwettbewerb, 111:27 Tore, drei ASV-Torschützen wurden ausgezeichnet: Marius Korpilla, 41 Tore, Dirk Dzukowski, 28 Tore und Thomas Pomykol, 21 Tore. Im Juli dritter Platz beim "Emil-Neusel-Pokal" des SV Heckinghausen. Am 19. Novenber erzielt Marius Korpilla sein 200. Tor für den ASV bei der 3:6-Niederlage in Radevormwald. Beim Südhöhenturnier scheitert der ASV im Finale nach Siebenmeterschießen an Gastgeber SSV Sudberg.
2001 Das Jahr beginnt mit einem dritten Platz bei den Stadtmeisterschaften in der Unihalle durch einen 5:3-Erfolg im Neunmeterschießen über den SV Bayer. Am 10. Februar besiegt der ASV den TSV Ronsdorf im DFB-Pokal mit 7:1. Vierfacher Torschütze: Marius Korpilla. Nach dem 5:1 gegen Tönisheide geht es im Pokalhalbfinale gegen die SSVg Velbert, wo der ASV nach einem 0:3 ausscheidet. Mit 24 Treffern wird Marius Korpilla zum fünften Mal Gewinner der Torjägerkanone. Trainer für die Saison 2001/02 wird Michael Joppien. Die Hinrunde endet mit einem enttäuschenden zwölften Platz. Beim Südhöhenturnier ist im Halbfinale nach einem 1:4 gegen Cronenberg Endstation.
2002 In der Unihalle scheidet der ASV schon im Viertelfinale aus. In der Abschlusstabelle belegt der ASV einen versöhnlichen siebten Platz. Karl-Adolf Grünewald und Karl-Friedrich Müller verabschieden sich nach 48- bzw. 32-jähriger Tätigkeit aus der Abteilungsführung. Zum ersten Mal seit 1994 stellt der ASV wieder eine zweite Mannschaft. Trainer der Nachwuchsmannschaft ist Rainer Gutseel. Nach einigen spektakulären Niederlagen wie dem 1:7 im Heimspiel gegen Sudberg am 8. September und dem vorletzten Tabellenplatz nach zwölf Spieltagen übernimmt Rainer Ohn , in Personalunion auch Abteilungsleiter, ab 23. November das Training der ersten Mannschaft. Beim Südhöhenturnier kommt der ASV nicht über die Vorrunde hinaus.
2003 Jahresauftakt Stadtmeisterschaften: In der Unihalle scheitert der ASV im Halbfinale am späteren Sieger Borussia mit 1:2. Im "kleinen" Finale gewinnt Cronenberg durch Neunmeterschießen. Im Januar eine Rarität: Mit Rainer und Daniel Gutseel spielen Vater und Sohn in einer Mannschaft! Am 17. März verhängt der Unparteiische im Spiel gegen Rot-Weiß Essen fünf Elfmeter! Der dritte Abstieg in die Bezirksliga ist nicht mehr aufzuhalten. Die zweite Mannschaft indes schafft mit tatkräftiger Unterstützung der AH 5 den Aufstieg in die Kreislga B. Ende Juni unterliegt der ASV vor 600 Zuschauern am Gelben Sprung dem Regionalligaaufsteiger Wuppertaler SV mit 3:5. Mit dem Trainergespann Rainer Gutseel und Marius Korpilla geht der ASV in die neue Saison. Juli: Nach einem 2:1 gegen Bayer ist im Halbfinale des WZ/GA-Pokals gegen den WSV beim 1:2 Endstation. Wegen Spielermangels muss die zweite Mannschaft wieder abgemeldet werden. Im November scheidet der ASV bei der SSVg Heiligenhaus mit 0:3 aus dem Pokal aus und absolviert Marius Korpilla sein 300. Pflichtspiel für seinen Verein. Nach der ersten Halbserie belegt der ASV einen enttäuschenden neunten Platz. Trotzdem gibt es eine stimmungsvolle Weihnachtsfeier im Vereinsheim.
2004 In der Unihalle rehabilitiert sich der ASV für die schwache Vorstellung beim Südhöhenturnier kurz vor dem Jahreswechsel. Nach Neunmeterschießen scheitert das Team mit 1:3 am SV Bayer und landet auf Patz vier. Im Januar und Februar sind Wetter bedingt viele Spielausfälle zu verzeichnen, hinzu kommt ein Spielabbruch am Gelben Sprung nach der schweren Verletzung eines Gästespielers. Zum Saisonende werden die Sorgen immer größer: Der ASV gerät in arge Schwierigkeiten und schwebt in akuter Abstiegsgefahr, die erst am vorletzten Spieltag durch einen 1:0-Erfolg in Berghausen dank gleichzeitiger Niederlage der Konkurrenz aus Reusrath abgewendet wird. "Oldie" Jörg Wilkes macht das Spiel seines Lebens und sorgt für Ordnung im ASV-Spiel. Benjamin Simmonds erzielt das "goldene" Tor. Am Saisonende springt noch ein fast versöhnlicher siebter Tabellenplatz heraus. Die Saison 2004/2005 beginnt mit einer Heimniederlage gegen TG Hilgen. Trotz einer unerklärlichen Heimschwäche - von den ersten neun Spielen am Gelben Sprung werden nur vier gewonnen - setzt sich der ASV im oberen Tabellenviertel fest und ist am 24.10. sogar Tabellenführer - wenn auch nur für einen Spieltag. Am Ende der Hinserie belegen die Gutseel-Schützlinge mit 27 Punkten Rang drei hinter dem SC Leichlingen (27) und dem 1. FC Monheim (31).
Wird fortgesetzt
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Die Spielzeiten ab 1970/71 im Überblick
Saison Liga Trainer Besonderheiten
1970/71 Landesliga Gerd Bönschen/
Karl Henrich
1971/72 Landesliga Horst Poganaz
1972/73 Landesliga Horst Poganaz
1973/74 Landesliga Horst Poganaz
1974/75 Landesliga Kalli Hoffmann WZ/GA-Pokal-Sieger
1975/76 Landesliga Kalli Hoffmann Aufstieg
1976/77 Verbandsliga Kalli Hoffmann Aufstieg
1977/78 Oberliga Kalli Hoffmann
1978/79 Oberliga Horst Poganaz WZ/GA-Pokal-Sieger
1979/80 Oberliga Horst Poganaz Abstieg
1980/81 Verbandsliga Horst Poganaz Abstieg
1981/82 Landesliga Werner Lungwitz WZ/GA-Pokal-Sieger
1982/83 Landesliga Werner Lungwitz
1983/84 Landesliga Werner Lungwitz
1984/85 Landesliga Kalli Hoffmann
1985/86 Landesliga Kalli Hoffmann
1986/87 Landesliga Kalli Hoffmann WZ/GA-Pokal-Sieger
1987/88 Landesliga Kalli Hoffmann Hallen-Stadtmeister
1988/89 Landesliga Kalli Hoffmann/
Alfred Müller
1989/90 Landesliga Alfred Müller
1990/91 Landesliga Alfred Müller
1991/92 Landesliga Arno Wolf/
Wolfgang Bergemann
Abstieg / Hallen-Stadtmeister
1992/93 Bezirksliga Wolfgang Bergemann Aufstieg
1993/94 Landesliga Wolfgang Bergemann WZ/GA-Pokal-Sieger
1994/95 Landesliga Wolfgang Bergemann
1995/96 Landesliga Wolfgang Bergemann
1996/97 Landesliga Wolfgang Bergemann/
Jürgen Menzler
1997/98 Landesliga Jürgen Menzler
1998/99 Landesliga Jürgen Menzler/
Rainer Ohn
Abstieg
1999/2000 Bezirksliga Rainer Ohn Aufstieg
2000/01 Landesliga Rainer Ohn
2001/02 Landesliga Michael Joppien
2002/03 Landesliga Michael Joppien/
Rainer Ohn
Abstieg
2003/04 Bezirksliga Rainer Gutseel
2004/05 Bezirksliga Rainer Gutseel
2005/06 Bezirksliga Rainer Gutseel/
Rainer Ohn
2006/07 Bezirksliga Rainer Kresin
2007/08 Bezirksliga Rainer Kresin/
Michael Strinna
2008/09 Bezirksliga Michael Strinna Aufstieg
2009/10 Landesliga Michael Strinna Abstieg
2010/11 Bezirksliga Sadik Kurt