| 1970 | Am 25. Juni erfolgt die Fusion der vier Barmer Sportvereine SSVg Barmen, Eintracht Wuppertal, VfB Wuppertal
und TuS Viktoria 1896 zum Großverein ASV Wuppertal.
Das große Problem für die Fußballer nach der Fusion war es, über 100 Aktive in sieben Mannschaften auf vier Sportplätzen mit
ihren Trainingseinheiten zu integrieren. Von der Landesliga, damals die zweithöchste Amateurklasse, über die Bezirksklasse
bis in die 2. Kreisklasse war der Fusionsverein vertreten! Gerd Bönschen formierte als erster Trainer des
ASV Wuppertal eine Mannschaft, die das Zeug zum Aufstieg hatte.
| 1971-1974 |
Bereits im Januar 1971 übernimmt Karl Henrich die Mannschaft und zieht vom Sportplatz Am Gelben Sprung, der
alten Heimat der SSVg Barmen, auf die Anlage an der Rudolfstraße um, wo früher der TuS Viktoria seine Erfolge feierte. Schon
im Juni erneuter Trainerwechsel: Horst Poganaz, der für vier Jahre das Traineramt im ASV bekleiden sollte, kommt
als "Retter". Ihm war es vorbehalten, mit seiner Mannschaft die denkwürdigen Entscheidungsspiele in Velbert gegen Rot-Weiß
Essens Amateure zu erleben, wozu Willi Janzik aus Italien eingeflogen wurde, der zwei Elfmeter "tötete".
| 1975 |
Als am 2. Juli der ASV Wuppertal im 17. WZ/GA-Pokal-Wettbewerb den "Pott" zum dritten Mal gewinnt und endgültig behalten
darf, hat Kalli Hoffmann das Traineramt von Horst Poganaz übernommen. In diesem Jahr beginnt die Mannschaft
des ASV eigentlich erst zu "leben", denn aus der eigenen Jugend stoßen so gute Leute wie die späteren Profis Volker
Diergardt und Kurt Balewski zum Kader der "Ersten". Am 19. Oktober wird mit einem 5:0-Sieg über
Borussia Velbert der neue Rasenplatz eingeweiht. Rainer Gutseel erzielt dabei die ersten beiden Treffer auf dem
"heiligen" Rasen am Gelben Sprung.
| 1976 |
Ab sofort darf "gemeckert" werden. Am 9. November findet der erste "Meckerabend" in der Gaststätte von Gerd Heymann
statt. Offizielle Feierstunde und Übergabe des neu gestalteten Platzes mit dem zwischenzeitlich ebenfalls fertig gestellten
Sportplatzhaus erfolgt nach neun Monaten Bauzeit am 21. Dezember.
| 1977 |
Mit dem Superrekord von 28 nicht verlorenen Spielen in Folge gelingt der Aufstieg in die Verbandsliga, damals die höchste
Amateurklasse! Von der Lokalausgabe der NRZ wird das Aufstiegsteam im Dezember zur "Mannschaft des Jahres" gekürt.
| 1978 |
Der Bundesligist Fortuna Düsseldorf gewinnt am 1. Januar ein Freundschaftsspiel am Gelben Sprung mit 6:0. Als Tabellensechster
der Verbandsliga steigt der ASV im August in die neu geründete Oberliga Nordrhein auf. Mit dem Ausrüster "Hummel" in Kevelaer
wird ein Vertrag unterzeichnet. Horst Poganaz übernimmt das Oberligateam von Kalli Hoffmann.
| 1979 |
Erich Ribbeck übergibt am 15. August den WZ/GA-Pokal an den ASV Wuppertal. Mit zwei Toren im Plus gegenüber
Remscheid schafft die Poganaz-Elf den Verbleib in der Oberliga - nicht zuletzt dank des auf Initiative von NRZ-Mitarbeiter
Uli Mittag verpflichteten Ex-Spanien-Profis Peter Drenks.
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| 1980 | Am 13. August wird die Firma WICKE als neuer Sponsor vorgestellt. Das "Wunder" vom Vorjahr kann nicht wiederholt
werden: Der ASV gewinnt zwar 2:0 gegen den WSV, aber diesmal fehlt ein Tor, um den Abstieg in die Verbandsliga zu vermeiden.
Peter Surray unterschreibt einen Vertrag beim spanischen Profiklub Vitoria Setubal.
| 1981 |
Am 5. Juli gibt es im Finale um den WZ/GA-Pokal gegen den Cronenberger SC einen Spielabbruch. Die Neuansetzung gewinnt
der ASV mit 5:1.
| 1982-1983 |
Abstieg in die Landesliga! Neuer Trainer wird Werner Lungwitz, der drei Spielzeiten am Gelben Sprung
bleiben wird.
| 1984-1985 |
Kalli Hoffmann übernimmt im Juli 1984 wieder den Trainerposten beim ASV. Im DFB-Pokal gibt es eine 0:4-Niederlage
gegen den Wuppertaler SV. Ausgerechnte der Ex-ASVer Jürgen "Pico" Menzler "erschießt" seinen Stammverein mit
drei Treffern.
| 1986 |
Das WZ/GA-Pokalendspiel des ASV gegen Velbert sehen 1.000 Zuschauer auf dem staubigen Platz an der Rudolfstraße. Velbert
gewinnt mit 2:0. Alfred "Fredi" Müller wird Co-Trainer von Kalli Hoffmann. Am 19. November gewinnt
der ASV das Sparkassen-Turnier in der Heckinghauser Halle mit 5:3 gegen Radevormwald.
| 1987 |
Nach zwölf (!) Wochen Winterpause findet das erste Rückrundenspiel der Saison 1986/87 am 29. März (!) statt. Erneut holt der
ASV den WZ/GA-Pokal im Juni durch ein 3:2 über Cronenberg auf dem Uellendahl. Und noch eine Auszeichnung: Der ASV gewinnt
den STS-Shop-Pokal für das offensivste Team im Wuppertaler Amateurfußball.
| 1988 |
Superauftakt in der Halle: Der ASV holt Anfang Januar den ersten Fußball-Report-Pokal, die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft,
durch einen 4:3-Endspielsieg gegen den Wuppertaler SV. Viel Presselob auch für die Leistung der ASVer am 13. Februar im
DFB-Pokal gegen den Oberligisten Hamborn 07, auch wenn die Barmer mit 1:3 unterliegen. FIFA-Schiedsrichter Dieter
Pauly leitet am 4. April das Spitzenspiel des ASV gegen SF Katernberg vor 2.000 Zuschauern. Ergebnis: 0:1! Saisonfinale
am 5. Juni: Der ASV gewinnt 5:1 gegen WSV II und glaubt, aufgestiegen zu sein. Aber Katernberg hatte den Spielbeginn verzögert
und sichert sich den Aufstieg durch ein Elfmetertor in letzter Minute. Auch in diesem Jahr gewinnt der ASV wieder den
STS-Shop-Pokal für die offensivste Mannschaft. Stefan Steinborn erhält die Torjägerkanone für den erfolgreichsten Torschützen.
Nach den Misserfolgen in der Meisterschaft wirft Kalli Hoffmann am 11. September nach der Niederlage in Wülfrath
das Handtuch. Co-Trainer "Fredy" Müller übernimmt die Verantwortung.
| 1989 |
Im Juni steht der ASV zum zehnten Male in einem WZ/GA-Pokal-Endspiel, unterliegt dem 1.FC Wülfrath aber mit 4:6. Zum
dritten Mal Gewinn des STS-Shop-Pokals für offensiven Fußball. Klaus Schlösser, Chef der Firma WICKE, verlängert
den Werbevertrag mit dem ASV. Am 30. Dezember gewinnt der ASV zum ersten Mal das Fußball-Hallenturnier des SV Bayer Wuppertal.
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| 1990   | Am Gelben Sprung wird eine Anzeigetafel installiert. Bei der dritten Hallen-Stadtmeisterschaft unterliegt der ASV im
Finale dem WSV mit 4:7. Am 28. Januar bestreitet der ASV ein Benefizspiel gegen CSI Milano zu Gunsten einer verunglückten
italienischen Familie. Am Saisonende reicht es "nur" zum Vizemeister hinter dem 1.FC Wülfrath. Im WZ/GA-Pokal unterliegt der
ASV in einer Hitzeschlacht dem SV Bayer mit 1:3. Stefan Steinborn sichert sich
wieder die Torjägerkanone.
| 1991 |
Am 27. März legt "Fredy" Müller sein Traineramt nieder. Karl-Adolf Grünewald springt kommissarisch
ein. Neuer Trainer wird mit Beginn der Saison 1991/92 Arno Wolf. Am 20. November richten erste und zweite
Mannschaft des ASV auf dem Gelben Sprung den "Bremme-Cup" aus. Am 1. Dezember werden erste Gespräche mit Wolfgang
Bergemann geführt, der den ASV als Trainer vor dem drohenden Abstieg retten soll.
| 1992 |
Eines der schönsten Stadtpokal-Endspiele findet am 12. Januar in der Unihalle statt: Der ASV schägt Cornenberg mit 12:5.
Am 14. Fabruar übernimmt Wolfgang Bergemann das Traineramt mit dem Ziel 15 Punkte aus elf Spielen zu holen, um
den Abstieg in die Bezirksliga zu vermeiden. Am 30. Mai die bittere Wahrheit: Der ASV muss zum ersten Mal mit seiner ersten
Mannschaft in die Bezirksliga absteigen. Im DFB-Pokal gibt es am 21. Juni einen 9:4-Sieg gegen Hilden-Nord. Juli/August:
Die Mannschaft bereitet sich im Trainingslager in Wiefelstede auf das Unternehmen Wiederaufstieg vor. Torwart Uwe
Rosenbaum wird nach einer Tätlichkeit für sechs Monate gesperrt. Die Mannschaft präsentiert sich im neuen Ausgeh-Outfit.
Sensation im DFB-Pokal: 4:1-Erfolg über die Spvgg. Homberg! Am 28. Dezember gewinnt der ASV das Südhöhen-Turnier.
| 1993 |
Das Jahr beginnt mit dem Ausscheiden im Viertelfinale der Hallenstadtmeisterschaften in der Unihalle. Aber am 18. Januar
schafft der ASV die Sensation im DFB-Pokal und wirft Fortuna Düsseldorf auf deren Anlage in Flingern aus dem Rennen. Nach
einer umstrittenen Strafstoßentscheidung kommt aber am Bocholter Hünting das Pokal-Aus. Zum Saisonende am 6. Juni steht der
ASV auf dem zweiten Platz hinter dem SC Leichlingen. Das "Endspiel" in Leichlingen wird abgebrochen - wer steigt auf? Wochen
später entscheidet der Fußballverband in Duisburg zu Gunsten des ASV. Erste Torjägerkanone für Marius Korpilla.
Den STS-Shop-Offensivwettbewerb gewinnt der ASV mit 30 Punkten Vorsprung. Wolfgang Bergemann wird nach dem
Wiederaufstieg in die Landesliga vom Präsidium des ASV auch zum "Manager" ernannt. Die neuformierte mannschaft holt am
7. August den WZ/GA-Pokal durch ein 2:0 über den SV Heckinghausen - der elfte Sieg im 34. Wettbewerb. Im DFB-Pokal zunächst
4:2 beim DSV 04 Düsseldorf gewonnen, dann aber mit 1:3 beim FC Remscheid ausgeschieden. Am 17. November gewinnt der ASV den
Bremme-Cup. Zum Abschluss eines erfolgreichen Jahres wird der ASV an Silvester Zweiter beim Südhöhenturnier.
| 1994 |
Auch am 2. Januar nur Zweiter beim Hallenturnier in Breckerfeld. Das tollste Spiel der Saison gewinnt der ASV am 31. März
mit 3:0 gegen den SC Kapellen. Das Favoritenduell zwischen ASV und CSC endet 2:2, das verhilft Turu Düsseldorf zum Aufstieg.
Die Spieler der zweiten Mannschaft melden sich zum Saisonende fast geschlossen ab. Das WZ/GA-Pokalfinale geht mit 2:4 gegen
Cronenberg verloren. Im ersten Meisterschaftsspiel der neuen Saison gelingt ein 19:0(!) gegen Essen-Nord. "In Freundschaft"
wird der WSV am 18. August mit 4:1 besiegt. Am 9. Oktober gibt es eine denkwürdige "Fußballschlacht" gegen den Cronenberger
SC, die mit sechs Platzverweisen endet.
| 1995 |
Am 9. Januar steht der ASV wieder im Finale um die Hallenstadtmeisterschaft, verliert aber gegen WSV I mit 5:7. Zwei
Monate später holt Wolfgang Bergemann als Trainer der Juniorenkreisauswahl mit vier Spielern des ASV den
U20-Pokal. Der ASV kämpft um den Verbandsligaaufstieg gegen Borussia Wuppertal. Nach dem 1:1 bei den Borussen und einem
2:2 in Kray, schafft der ASV den Sprung nach oben nicht. Marius Korpilla wird mit 27 Treffern erneut Gewinner
der LBS-Torjägerkanone. Auch der STS-Shop-Pokal geht wieder an den Gelben Sprung. Im WZ/GA-Pokal scheitert der ASV im Halbfinale
in Sonnborn. Zur Saisonvorbereitung geht es wieder in Trainingslager nach Wiefelstede, aber den Saisonauftakt vermasselt
der SV Hilden-Nord durch seinen 3:2-Pokalerfolg. Und auch die Meisterschaft beginnt mit einer 1:2-Niederlage in Cronenberg.
Am 6. September verstirbt Willi Habicht, Schatzmeister der Abteilung. Im Landesliga-Spitzenspiel gegen den WSV
erzielt Marius Korpilla drei Tore.
| 1996 |
Am 14. Januar gewinnt der ASV im "kleinen Endspiel" den dritten Platz bei der Hallenstadtmeisterschaften mit 5:3 gegen
den TSV Ronsdorf. Trainer, Spieler und Betreuer montieren bei eisiger Kälte die Schalensitze unter der Tribüne am Gelben Sprung.
WICKE sponsort die Kopfleiste der Tribüne mit seiner Werbung. Im März liegt die Mannschaft nach einem 0:0 in Wersten schon
zehn Punkte hinter dem WSV. Am 24.3. kassiert das Team fünf Platzverweise im Spiel gegen Velbert. Am Ende reicht es
nur zu einem zweiten Platz hinter den Rot-Blauen vom Zoo. Für die neue Saison plant Wolfgang Bergemann mit
jungen Spielern (Altersdurchschnitt der Mannschaft: 23,5 Jahre) den Aufstieg. Mit Jürgen "Pico" Menzler wird
ein Fußballidol am Gelben Sprung verabschiedet.
| 1997 |
Am 5. Februar wird Wolfgang Bergemann als Trainer und Manager entlassen. Die Mannschaft probt den Aufstand vor
dem Spiel in Ronsdorf, tritt dort aus "Solidarität" zu ihrem Ex-Trainer nicht an. Die Altherrenmannschaft "AH 5" springt ein, damit der ASV ein spielfähige Mannschaft stellen kann.
Vier Tage nach Bergemanns Rauswurf wird Jürgen Menzler neuer Trainer. Ab August steht ihm mit Michael
Joppien ein Co-Trainer zur Seite.
| 1998 |
Großer Auftritt bei den Hallenstadtmeisterschaften in der Unihalle: Der ASV unterliegt im Endspiel dem WSV denkbar knapp
mit 4:5. Im April muss ein Elfmeterschießen nach 120 Minuten im DFB-Pokal gegen Ronsdorf die Entscheidung bringen: Der ASV
gewinnt 7:6. Marius Korpilla muss sich die Torjägerkanone diesmal mit Andreas Matrone teilen. Für
die neue Saison wird das ASV-Team durch drei Spieler aus der eigenen Jugend verjüngt: Lars Mortsiefer, Ali El Makhtari
und Andreas Groß. Für die Saison 1998/99 wird Rainer Kresin neuer Co-Trainer unter
Jürgen Menzler. Acht Abgänge müssen kompensiert werden. Im Halbfinale des WZ/GA-Pokals ist Jägerhaus-Linde nach
einem Elfmeterkrimi Endstation.
| 1999 |
Frühes Aus bei den Hallenstadtmeisterschaften durch ein 2:6 gegen Ronsdorf. Am 10. Mai wird Jürgen Menzler
als Trainer von Rainer Ohn abgelöst. Nach einer 0:3-Niederlage beim FC Mönchengladbach tritt der ASV erneut
den Gang in die Bezirksliga an. Trainer Rainer Ohn muss nach zwölf Abgängen praktisch eine ganze Mannschaft
ersetzen. Marius Korpilla gelingen im Meisterschaftsspiel gegen GG Apollon beim 14:0 acht Treffer. Am 17.
Oktober wird der Torjäger für 200 Pflichtspiele im ASV-Dress geehrt. Schon im November steht der ASV als Herbstmeister fest.
Das Finale des Südhöhenturniers am 28. Dezember geht mit 4:6 gegen Ronsdorf verloren.
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| 2000 | Aus im Viertelfinale der Hallenstadtmeisterschaften gegen Borussia (1:2)! Weder in Breckerfeld noch beim SV Bayer
übersteht der ASV die Vorrunde der jeweiligen Hallenturniere. 22. Januar: Oberligist WSV gewinnt ein Testspiel beim ASV
nur mit 3:1. Nach einem 4:1-Erfolg bei TVD Velbert steht der ASV schon am 1. Mai als Aufsteiger in die Landesliga fest.
In der Aufstiegssaison wurden alle Rekorde gebrochen: 88 Punkte im Offensivwettbewerb, 111:27 Tore, drei ASV-Torschützen wurden
ausgezeichnet: Marius Korpilla, 41 Tore, Dirk Dzukowski, 28 Tore und Thomas Pomykol,
21 Tore. Im Juli dritter Platz beim "Emil-Neusel-Pokal" des SV Heckinghausen. Am 19. Novenber erzielt Marius Korpilla
sein 200. Tor für den ASV bei der 3:6-Niederlage in Radevormwald. Beim Südhöhenturnier
scheitert der ASV im Finale nach Siebenmeterschießen an Gastgeber SSV Sudberg.
| 2001 |
Das Jahr beginnt mit einem dritten Platz bei den Stadtmeisterschaften in der Unihalle durch einen 5:3-Erfolg im Neunmeterschießen
über den SV Bayer. Am 10. Februar besiegt der ASV den TSV Ronsdorf im DFB-Pokal mit 7:1. Vierfacher Torschütze: Marius
Korpilla. Nach dem 5:1 gegen Tönisheide geht es im Pokalhalbfinale gegen die SSVg Velbert, wo der ASV nach einem 0:3
ausscheidet. Mit 24 Treffern wird Marius Korpilla zum fünften Mal Gewinner der Torjägerkanone. Trainer für die
Saison 2001/02 wird Michael Joppien. Die Hinrunde endet mit einem enttäuschenden zwölften Platz. Beim
Südhöhenturnier ist im Halbfinale nach einem 1:4 gegen Cronenberg Endstation.
| 2002 |
In der Unihalle scheidet der ASV schon im Viertelfinale aus. In der Abschlusstabelle belegt der ASV einen versöhnlichen
siebten Platz. Karl-Adolf Grünewald und Karl-Friedrich Müller verabschieden sich nach 48- bzw.
32-jähriger Tätigkeit aus der Abteilungsführung. Zum ersten Mal seit 1994 stellt der ASV wieder eine zweite Mannschaft.
Trainer der Nachwuchsmannschaft ist Rainer Gutseel. Nach einigen spektakulären Niederlagen wie dem 1:7 im
Heimspiel gegen Sudberg am 8. September und dem vorletzten Tabellenplatz nach zwölf Spieltagen übernimmt Rainer Ohn
, in Personalunion auch Abteilungsleiter, ab 23. November das Training der ersten Mannschaft. Beim Südhöhenturnier
kommt der ASV nicht über die Vorrunde hinaus.
| 2003 |
Jahresauftakt Stadtmeisterschaften: In der Unihalle scheitert der ASV im Halbfinale am späteren Sieger Borussia mit 1:2. Im
"kleinen" Finale gewinnt Cronenberg durch Neunmeterschießen. Im Januar eine Rarität: Mit Rainer und
Daniel Gutseel spielen Vater und Sohn in einer Mannschaft! Am 17. März verhängt der Unparteiische im Spiel gegen Rot-Weiß
Essen fünf Elfmeter! Der dritte Abstieg in die Bezirksliga ist nicht mehr aufzuhalten. Die zweite Mannschaft indes schafft
mit tatkräftiger Unterstützung der AH 5 den Aufstieg in die Kreislga B. Ende Juni unterliegt der ASV vor 600
Zuschauern am Gelben Sprung dem Regionalligaaufsteiger Wuppertaler SV mit 3:5. Mit dem Trainergespann Rainer
Gutseel und Marius Korpilla geht der ASV in die neue Saison. Juli: Nach einem 2:1 gegen Bayer ist im
Halbfinale des WZ/GA-Pokals gegen den WSV beim 1:2 Endstation. Wegen Spielermangels muss die zweite Mannschaft wieder
abgemeldet werden. Im November scheidet der ASV bei der SSVg Heiligenhaus mit 0:3 aus dem Pokal aus und absolviert Marius
Korpilla sein 300. Pflichtspiel für seinen Verein. Nach der ersten Halbserie belegt der ASV einen enttäuschenden
neunten Platz. Trotzdem gibt es eine stimmungsvolle Weihnachtsfeier im Vereinsheim.
| 2004 |
In der Unihalle rehabilitiert sich der ASV für die schwache Vorstellung beim Südhöhenturnier kurz vor dem Jahreswechsel.
Nach Neunmeterschießen scheitert das Team mit 1:3 am SV Bayer und landet auf Patz vier. Im Januar und Februar sind Wetter
bedingt viele Spielausfälle zu verzeichnen, hinzu kommt ein Spielabbruch am Gelben Sprung nach der schweren Verletzung eines
Gästespielers. Zum Saisonende werden die Sorgen immer größer: Der ASV gerät in arge Schwierigkeiten
und schwebt in akuter Abstiegsgefahr, die erst am vorletzten Spieltag durch einen 1:0-Erfolg in Berghausen dank gleichzeitiger
Niederlage der Konkurrenz aus Reusrath abgewendet wird. "Oldie" Jörg Wilkes macht das Spiel seines Lebens und sorgt für Ordnung im
ASV-Spiel. Benjamin Simmonds erzielt das "goldene" Tor. Am Saisonende springt noch ein fast
versöhnlicher siebter Tabellenplatz heraus. Die Saison 2004/2005 beginnt mit einer Heimniederlage gegen TG Hilgen.
Trotz einer unerklärlichen Heimschwäche - von den ersten neun Spielen am Gelben Sprung werden nur vier gewonnen - setzt
sich der ASV im oberen Tabellenviertel fest und ist am 24.10. sogar Tabellenführer - wenn auch nur für einen
Spieltag. Am Ende der Hinserie belegen die Gutseel-Schützlinge mit 27 Punkten Rang drei hinter dem SC Leichlingen (27)
und dem 1. FC Monheim (31). |
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| Saison | Liga | Trainer | Besonderheiten
| 1970/71 | Landesliga
| Gerd Bönschen/ | Karl Henrich
| 1971/72 | Landesliga
| Horst Poganaz |
| 1972/73 | Landesliga
| Horst Poganaz |
| 1973/74 | Landesliga
| Horst Poganaz |
| 1974/75 | Landesliga
| Kalli Hoffmann | WZ/GA-Pokal-Sieger
| 1975/76 | Landesliga
| Kalli Hoffmann | Aufstieg
| 1976/77 | Verbandsliga
| Kalli Hoffmann | Aufstieg
| 1977/78 | Oberliga
| Kalli Hoffmann |
| 1978/79 | Oberliga
| Horst Poganaz | WZ/GA-Pokal-Sieger
| 1979/80 | Oberliga
| Horst Poganaz | Abstieg
| 1980/81 | Verbandsliga
| Horst Poganaz | Abstieg
| 1981/82 | Landesliga
| Werner Lungwitz | WZ/GA-Pokal-Sieger
| 1982/83 | Landesliga
| Werner Lungwitz |
| 1983/84 | Landesliga
| Werner Lungwitz |
| 1984/85 | Landesliga
| Kalli Hoffmann |
| 1985/86 | Landesliga
| Kalli Hoffmann |
| 1986/87 | Landesliga
| Kalli Hoffmann | WZ/GA-Pokal-Sieger
| 1987/88 | Landesliga
| Kalli Hoffmann | Hallen-Stadtmeister
| 1988/89 | Landesliga
| Kalli Hoffmann/ | Alfred Müller
| 1989/90 | Landesliga
| Alfred Müller |
| 1990/91 | Landesliga
| Alfred Müller |
| 1991/92 | Landesliga
| Arno Wolf/ | Wolfgang Bergemann Abstieg / Hallen-Stadtmeister
| 1992/93 | Bezirksliga
| Wolfgang Bergemann | Aufstieg
| 1993/94 | Landesliga
| Wolfgang Bergemann | WZ/GA-Pokal-Sieger
| 1994/95 | Landesliga
| Wolfgang Bergemann |
| 1995/96 | Landesliga
| Wolfgang Bergemann |
| 1996/97 | Landesliga
| Wolfgang Bergemann/ | Jürgen Menzler
| 1997/98 | Landesliga
| Jürgen Menzler |
| 1998/99 | Landesliga
| Jürgen Menzler/ | Rainer Ohn Abstieg
| 1999/2000 | Bezirksliga
| Rainer Ohn | Aufstieg
| 2000/01 | Landesliga
| Rainer Ohn |
| 2001/02 | Landesliga
| Michael Joppien |
| 2002/03 | Landesliga
| Michael Joppien/ | Rainer Ohn Abstieg
| 2003/04 | Bezirksliga
| Rainer Gutseel |
| 2004/05 | Bezirksliga
| Rainer Gutseel |
| 2005/06 | Bezirksliga
| Rainer Gutseel/ | Rainer Ohn 2006/07 | Bezirksliga
| Rainer Kresin |
| 2007/08 | Bezirksliga
| Rainer Kresin/ | Michael Strinna
| 2008/09 | Bezirksliga
| Michael Strinna | Aufstieg
| 2009/10 | Landesliga
| Michael Strinna | Abstieg
| 2010/11 | Bezirksliga
| Sadik Kurt
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